Monthly Archive for August, 2007

Ein Wort zur toendaCMS Community

Ich bin ein Softwareentwickler und bin Mitarbeiter in einer Firma. Zusätzlich bin ich freiberuflich als Softwareentwickler für eigene Kunden tätig. toendaCMS ist ursprünglich als Endprodukt einiger Kundenwünsche entstanden und ich habe es Aufgrund meiner Begeisterung für den OpenSource Gedanken auch als OpenSource Produkt herausgebracht.
Und wie das so bei OpenSource ist - ist die Software kostenlos.
Leider verstehen das viele Menschen so, das sie nichts dafür tun müssen. Wenn jemand toendaCMS einsetzt und sich in einer gewissen Weise damit auskennt, waum hilft er dann nicht der Gemeinschaft?
Ich bin der einzige Entwickler des Systems und trotz einiger Aufrufe möchte niemand für die kostenlose Weitergabe etwas tun…

Also Leute, entweder es entscheidet sich wirklich (und ernsthaft) mal jemand, hier mitzuhelfen - oder ihr müsst damit Leben, das ich als einziger am System arbeite und als einziger versuche, den Fans zu helfen.
Wer wirklich konkret Hilfe braucht (z.B. als System für Webseiten ihrer Kunden) kann sich gerne bei mir persönlich (hier oder hier) melden und wir können darüber reden. Dafür gibt es schliesslich den Supportvertrag…

Lohnt sich das wirklich?

Vorratsdatenspeicherung bringt erstmal nur Kosten, Kosten für neue Server, größere Festplatten und stärkere Backupsysteme. Kosten die die Dienstleister tragen müssen, Kosten die aber dann auch auf den Kunden abgewälzt werden.
Für die Dienstleister ist das zwar schon ziemlich teuer, aber stellt euch doch mal die ganz großen Dienstleister (ISPs und z.B. GMX) vor. Dort werden dass nicht mal eben ein paar Festplatten sein, dort wirds ein Großprojekt mit dem Ziel eines zweiten Rechenzentrums pro Rechenzentrum.
Und folgender Absatz ist der einzige Fakt:

“Nach einer Studie des Bundeskriminalamts vom
November 2005 konnten in den letzten Jahren 381 Straftaten wegen
fehlender Telekommunikationsdaten nicht aufgeklärt werden, vor allem in
den Bereichen Internetbetrug, Austausch von Kinderpornografie und
Diebstahl. Die 381 Fälle beziehen sich auf einen Zeitraum von mehreren
Jahren, konnten teilweise auch auf anderem Wege aufgeklärt werden und
hätten selbst mit einer sechsmonatigen Vorratsdatenspeicherung
teilweise nicht aufgeklärt werden können.

Vor allem machen diese 381 Fälle nur 0,01% der 2,8 Mio.
Straftaten aus, die laut Kriminalstatistik Jahr für Jahr nicht
aufgeklärt werden können.

[..]

Schon jetzt ist die Aufklärungsquote im Bereich mittels
Telekommunikation begangener Straftaten den einschlägigen Statistiken
zufolge nicht niedriger, sondern höher als im Durchschnitt (55%). In
den Bereichen Internetbetrug und Softwarepiraterie liegt die
Aufklärungsquote etwa bei über 80%. Eine Vorratsdatenspeicherung würde die durchschnittliche Aufklärungsquote von bisher 55% im besten Fall auf 55,006% erhöhen.

Hier können sie was tun: Vorratsdatenspeicherung.de
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